Mit Cloud-Verbindungen lädt Aufnamo jede Einreichung automatisch in deinen eigenen Speicher — Nextcloud, OneDrive, Google Drive, S3 und mehr. Das Modell hat zwei Teile: einmalig eine Cloud-Verbindung anlegen, dann in einem Formular die Aktion „Cloud-Upload“ mit Zielordner und Bedingung hinzufügen. Die Daten liegen bei dir, nicht bei uns.
Die Cloud-Übersicht: alle Verbindungen mit Status, Test und Bearbeiten — darunter die letzten Übertragungen.
01
So funktioniert der Cloud-Speicher
Der Cloud-Speicher trennt bewusst zwei Schritte: die Verbindung (das „Wohin“) legst du einmal zentral unter „Cloud“ an; das „Was und Wann“ bestimmst du danach je Formular über die Aktion „Cloud-Upload“. So kann dieselbe Verbindung von vielen Formularen genutzt werden.
Cloud-Verbindung
dein Speicherziel samt Zugangsdaten (z. B. deine Firmen-Nextcloud). Wird einmal angelegt und verschlüsselt hinterlegt.
Cloud-Upload-Aktion
im Formular unter „Aktionen nach dem Absenden“; hier wählst du die Verbindung, die Pfad-Vorlage, was hochgeladen wird und optional eine Bedingung.
Automatisch nach dem Absenden
sobald eine Einreichung eingeht, wird der Upload eingeplant und im Hintergrund ausgeführt; bei Problemen wird automatisch mehrfach wiederholt.
Deine Daten, dein Speicher
die Dateien landen direkt in deinem Konto beim Anbieter; Aufnamo hält nur die (verschlüsselten) Zugangsdaten.
Ab Starter
eigenen Cloud-Speicher anzubinden ist ab dem Starter-Tarif verfügbar.
02
Verbindungen-Übersicht: /app/cloud
Über „Cloud“ im Menü öffnest du die Verbindungsliste. Jede Zeile zeigt Name, Typ, Erstell-Datum, den Prüf-Status und die Aktionen dazu:
Status
„OK“ (zuletzt erfolgreich geprüft), „Aktiv“ (noch nicht geprüft), „Fehler“ (letzter Zugriff schlug fehl, mit Klartext-Hinweis) oder „Deaktiviert“.
Testen
prüft Verbindung und Schreibzugriff im Zielordner sofort; das Ergebnis erscheint oben als grüne oder rote Meldung.
Bearbeiten
Name, Zugangsdaten oder Endpoint einer Verbindung ändern, ohne sie neu anlegen zu müssen.
Löschen
entfernt die Verbindung. Achtung: Cloud-Aktionen in Formularen, die auf sie verweisen, laden danach nichts mehr hoch.
Suchfeld
filtert die Liste bei vielen Verbindungen nach Name.
Hinweis
ist auf dem Server kein Cloud-Schlüssel (CLOUD_MASTER_KEY) gesetzt, ist der Bereich deaktiviert; das betrifft nur selbst gehostete Installationen.
Jede Verbindung mit Status-Ampel und den Aktionen Testen, Bearbeiten und Löschen.
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Eine neue Cloud-Verbindung anlegen
Über „Neue Verbindung“ wählst du zuerst den Speicher-Typ. Je nach Typ unterscheidet sich, was du einträgst:
1
„Neue Verbindung“ öffnen und den Storage-Typ wählen (WebDAV, S3, OneDrive/SharePoint oder Google Drive).
2
Einen internen Namen vergeben (z. B. „Firmen-Nextcloud“) — er dient nur zum Wiedererkennen.
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Die anbieter-spezifischen Felder ausfüllen (siehe die folgenden Abschnitte) und optional einen Unter-Ordner setzen.
4
Anlegen — die Verbindung wird sofort automatisch getestet, damit Tippfehler oder fehlende Rechte gleich auffallen.
Anbieter-Preset
WebDAV und S3 bieten eine Vorauswahl bekannter Anbieter, die Endpoint und Hinweise passend vorbelegt.
Unter-Ordner (optional)
alle Uploads landen unterhalb dieses Pfads; leer bedeutet die Wurzel des Speichers.
Automatischer Test beim Anlegen
schlägt er fehl, wird die Verbindung trotzdem gespeichert, aber mit Warnung markiert, sodass du sie korrigieren kannst.
04
WebDAV: Nextcloud, Hetzner, HiDrive & mehr
WebDAV deckt die meisten selbst gehosteten und europäischen Speicher ab. Du hinterlegst Endpoint, Benutzername und ein Passwort bzw. App-Token:
Nextcloud / ownCloud
erstelle in Nextcloud unter Einstellungen → Sicherheit ein App-Passwort und nutze dieses statt deines Login-Passworts.
Hetzner Storage Box
Benutzername ist der StorageBox-User (z. B. u12345); der externe Zugang muss in der Hetzner-Konsole aktiviert sein.
Strato / IONOS HiDrive
Benutzername ist dein HiDrive-Name; WebDAV muss in den HiDrive-Einstellungen aktiviert sein.
Anderer WebDAV-Server
Synology, QNAP, TrueNAS, Seafile und jeder WebDAV-kompatible Endpoint (bei Synology DSM z. B. das WebDAV-Server-Paket über HTTPS auf Port 5006).
Endpoint
die WebDAV-URL des Anbieters; das Preset schlägt die passende Vorlage vor.
Passwort / App-Token
bewusst nie das normale Login-Passwort verwenden, sondern ein eigenes App-Token.
05
S3: AWS, Wasabi, Backblaze, R2 & Co.
Für Objektspeicher wählst du den S3-Typ. Er passt zu AWS und allen S3-kompatiblen Anbietern:
Anbieter-Auswahl
AWS S3, Wasabi, Backblaze B2, Cloudflare R2, Scaleway, OVH (DSGVO-konform, FR), MinIO (self-hosted) oder ein anderer S3-kompatibler Dienst (Linode, Vultr, DO Spaces, IDrive e2 …).
Endpoint & Region
je nach Anbieter; bei Cloudflare R2 gibt es keine Regionen (Region „auto“), bei AWS/Wasabi/Scaleway/OVH ist die Region erforderlich.
Bucket
der Ziel-Bucket, in den hochgeladen wird.
Access-Key-ID & Secret-Access-Key
nutze bewusst einen schreibrechte-eingeschränkten Schlüssel (ideal: nur PutObject/HeadBucket auf einem dedizierten Bucket), nicht deinen Master-Key.
HTTPS verwenden
standardmäßig an; nur bei MinIO im internen Netz kannst du es abschalten.
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OneDrive & Google Drive: Anmeldung per OAuth
OneDrive/SharePoint und Google Drive binden sich per OAuth 2.0 an — du meldest dich beim Anbieter an, statt ein Passwort einzutragen. Dazu registrierst du einmalig eine eigene App beim Anbieter und trägst deren Client-ID und Client-Secret ein:
OneDrive / SharePoint
eine Azure-AD-App-Registrierung in deinem Microsoft-Tenant; als Umleitungs-URI die von Aufnamo angezeigte Callback-Adresse eintragen und die Graph-Berechtigungen (Files.ReadWrite, Files.ReadWrite.All, Sites.ReadWrite.All, offline_access) setzen.
Tenant-ID
„common“ für beliebige Microsoft-Konten (persönlich + Work), „organizations“ nur für Work-Konten oder eine feste Tenant-GUID nur für deine Organisation.
Google Drive
OAuth-Credentials aus einem Google-Cloud-Projekt (Drive-API aktivieren, OAuth-Client-ID vom Typ Webanwendung mit der Aufnamo-Callback-Adresse als Weiterleitungs-URI). Die Anbindung deckt Drive und Sheets ab.
Anmelden
nach dem Ausfüllen leitet dich Aufnamo zum Anbieter, wo du die Freigabe bestätigst; danach ist die Verbindung fertig verbunden.
Unter-Ordner / Ordner-ID
optional ein Ziel-Ordner; leer bedeutet die Wurzel des Drives, benötigte Unter-Ordner werden bei Bedarf angelegt.
Die App-Registrierung ist eine Einmal-Einrichtung beim Anbieter
Schritt-für-Schritt-Anleitungen dazu blendet Aufnamo direkt im Anlege-Dialog ein.
07
Bearbeiten & Anmeldung erneuern
Über „Bearbeiten“ passt du eine bestehende Verbindung an, ohne sie löschen zu müssen — die daran hängenden Cloud-Aktionen der Formulare bleiben unverändert:
Name
bei allen Typen jederzeit änderbar.
WebDAV / S3
Endpoint, Ordner, Bucket/Region änderbar; Zugangsdaten nur bei Bedarf neu eingeben (leer lassen = unverändert).
OneDrive / Google Drive
Name und Unter-Ordner änderbar; die Zugangsdaten erneuerst du per „Anmeldung erneuern“ mit einem Klick über denselben OAuth-Ablauf (nützlich, wenn ein Token abgelaufen oder widerrufen ist).
Automatischer Test
jede Änderung wird sofort geprüft, damit Fehler direkt sichtbar werden.
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Cloud-Upload als Aktion im Formular
Die eigentliche Übertragung richtest du im Formular ein: unter „Aktionen nach dem Absenden“ fügst du eine Aktion vom Typ „Cloud-Upload“ hinzu und konfigurierst sie:
Cloud-Verbindung
wähle eine deiner angelegten Verbindungen als Ziel.
Pfad-Vorlage
legt fest, in welchem Ordner und unter welchem Namen abgelegt wird; Standard ist {form}/{year}/{month}/{submission_id}.
Pfad-Variablen
{form}, {year}/{month}/{day}, {submission_id}, {email} und {field:FELDNAME}, um Feldwerte in den Pfad einzusetzen (z. B. je Kunde ein Ordner).
Was hochladen?
bestimmt den Inhalt (siehe nächster Abschnitt).
Bedingung
wie bei jeder Aktion optional an eine Regel geknüpft, sodass der Upload nur in bestimmten Fällen läuft (Details unter „Automatisierung“).
Voraussetzung
gibt es noch keine Verbindung, verlinkt der Baukasten direkt auf „Cloud“, wo du eine anlegst.
Die Cloud-Upload-Aktion: Verbindung, Pfad-Vorlage und Auswahl, was hochgeladen wird.
09
Was wird hochgeladen? Die drei Modi
Über „Was hochladen?“ wählst du zwischen drei Modi — von einzelnen Dateien bis zum vollständigen Archiv oder einer Tabellenzeile:
Nur hochgeladene Dateien
legt allein die vom Kunden hochgeladenen Anhänge in der Cloud ab.
Vollarchiv
Dateien plus das fertige PDF plus die Rohdaten als JSON — die komplette Einreichung als Paket.
Als Zeile an Tabelle/Liste anhängen
jede Einreichung wird zu einer neuen Zeile in einer bestehenden Tabelle oder Liste (statt einer Datei pro Einreichung).
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Tabellen-Modus: Zeile an Tabelle/Liste anhängen
Im Modus „Als Zeile anhängen“ wählst du zusätzlich einen Tabellen-Anbieter und ordnest Spalten zu — so wächst z. B. eine zentrale Excel-Liste mit jeder Einreichung:
Google Sheets
Ziel über die Google-Sheet-ID (aus der Sheet-URL) und optional das Tabellenblatt.
Excel (OneDrive/SharePoint)
Ziel über Datei-Pfad (.xlsx) oder Drive-Item-ID und optional das Tabellenblatt.
SharePoint-Liste
Ziel über Site-ID und Listen-ID oder -Name.
CSV/XLSX-Datei (WebDAV/S3)
eine Datei relativ zum Verbindungs-Ordner; Format wahlweise aus der Endung, CSV oder XLSX.
Spalten-Mapping
eine Zeile je Spalte im Format „Überschrift = quelle“; Quellen sind submission_id, submitted_at, form, email oder field:FELDNAME. Leer = alle Felder automatisch.
Keine Kopfzeile schreiben
Option, um bei bestehenden Tabellen keine Header-Zeile zu ergänzen.
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Letzte Übertragungen & Erneut versuchen
Unten auf der Cloud-Seite zeigt „Letzte Übertragungen“ die jüngsten Upload-Vorgänge über alle deine Formulare — so siehst du auf einen Blick, ob alles durchläuft:
Spalten
Formular, verwendete Verbindung, Ziel-Pfad mit Zeitpunkt und der Status.
Status
„Hochgeladen“ (erfolgreich), „In Arbeit“ (eingeplant/läuft) oder „Fehlgeschlagen“ (mit Klartext-Fehler).
Erneut versuchen
bei fehlgeschlagenen Übertragungen kannst du den Upload neu anstoßen, etwa nachdem du die Verbindung korrigiert hast; der Worker nimmt ihn dann erneut auf.
Automatische Wiederholung
auch ohne Zutun werden fehlgeschlagene Uploads im Hintergrund mehrfach wiederholt, bevor sie als endgültig fehlgeschlagen gelten.
WebDAV (Nextcloud/ownCloud, Hetzner Storage Box, Strato/IONOS HiDrive, Synology/QNAP/TrueNAS/Seafile u. a.), S3-kompatible Speicher (AWS, Wasabi, Backblaze B2, Cloudflare R2, Scaleway, OVH, MinIO u. a.) sowie OneDrive/SharePoint und Google Drive per OAuth.
Kann ich jede Einreichung als Zeile in eine Excel- oder Google-Tabelle schreiben?
Ja. Wähle in der Cloud-Upload-Aktion den Modus „Als Zeile an Tabelle/Liste anhängen“ und den passenden Anbieter (Google Sheets, Excel/OneDrive, SharePoint-Liste oder eine CSV/XLSX-Datei). Über das Spalten-Mapping bestimmst du, welche Feldwerte in welche Spalten kommen.
Was passiert, wenn ein Upload fehlschlägt?
Fehlgeschlagene Übertragungen werden automatisch im Hintergrund mehrfach wiederholt. Unter „Letzte Übertragungen“ siehst du den Status samt Fehlermeldung und kannst einen Upload nach dem Beheben der Ursache manuell erneut anstoßen.